Die Stoffwechselsprechstunde

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Kalorien sind eine Maßeinheit für Energie, daher könnten einige argumentieren, dass alle Kalorien gleich sind, da sie alle eine bestimmte Energiemenge repräsentieren. In dieser Hinsicht könnte man sagen, dass eine Kalorie aus einem Apfel genauso viel Energie liefert wie eine Kalorie aus einem Stück Schokolade.

Jedoch unterscheiden sich Lebensmittel in ihrer Zusammensetzung von Makronährstoffen wie Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten sowie Mikronährstoffen wie Vitaminen und Mineralstoffen. Daher können Lebensmittel mit der gleichen Kalorienanzahl unterschiedliche Auswirkungen auf den Körper haben. Zum Beispiel können Lebensmittel mit viel Zucker oder gesättigten Fettsäuren negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben, während Lebensmittel mit Ballaststoffen, Vitaminen und Mineralstoffen förderlich für die Gesundheit sein können.

Es ist also wichtig, nicht nur die Kalorienmenge zu berücksichtigen, sondern auch die Nährstoffdichte und Qualität der Lebensmittel, die man zu sich nimmt.

Kalorienmäßig unterscheiden sich normaler Weizen und Hartweizen nicht signifikant, da sie beide ähnliche Mengen an Kohlenhydraten liefern, die den Hauptanteil der Kalorien ausmachen. Ein Gramm Kohlenhydrate liefert etwa 4 Kalorien.

Der Hauptunterschied zwischen normalem Weizen und Hartweizen liegt in ihrer Zusammensetzung und Verwendung. Hartweizen, der für die Herstellung von Pasta und einigen Backwaren verwendet wird, hat im Vergleich zu normalem Weizen einen höheren Proteingehalt und einen niedrigeren Glutengehalt. Dadurch behält er beim Kochen oder Backen seine Form besser und ergibt eine festere Textur.

Wenn es um die Kalorien geht, liefern sowohl normaler Weizen als auch Hartweizen ähnliche Mengen an Energie. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Art der Zubereitung und die Zutaten, mit denen sie kombiniert werden, die Gesamtkalorienaufnahme beeinflussen können. Beispielsweise wird eine Portion Pasta mit einer schweren Sahnesoße mehr Kalorien enthalten als eine Portion gekochter Weizen mit Gemüse.

Das Kochen von Pasta „al dente“, was wörtlich übersetzt „zum Zahn“ bedeutet, ist ein beliebter Zubereitungsstil, besonders in der italienischen Küche. Pasta al dente ist gekocht, aber immer noch fest und leicht zäh im Biss, anstatt weich und überkocht zu sein. Dieser Zustand hat mehrere Vorteile:

Textur: Pasta al dente hat eine angenehme Textur, die sich gut mit Saucen vermischt und ein besseres Mundgefühl bietet als überkochte Pasta.

Geschmack: Pasta al dente behält mehr von ihrem ursprünglichen Geschmack und ihrer Konsistenz bei, was zu einem intensiveren Genusserlebnis führt.

Verdauung: Da al dente gekochte Pasta weniger gekocht ist, hat sie einen niedrigeren glykämischen Index als weich gekochte Pasta. Das bedeutet, dass sie den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt, was für die Blutzuckerregulierung und die Sättigung hilfreich sein kann.

Nährstoffe: Al dente gekochte Pasta behält mehr Nährstoffe, insbesondere Ballaststoffe, bei, da sie weniger Zeit hat, sich im Kochwasser zu lösen.

Kochzeit: Pasta al dente hat eine kürzere Kochzeit als weich gekochte Pasta, was Zeit spart und Energieverbrauch reduziert.

Insgesamt trägt das Kochen von Pasta al dente zu einem besseren Geschmackserlebnis und zu einer gesünderen Mahlzeit bei.

In Bezug auf die Insulinfreisetzung können sich normales Weizenmehl und Hartweizenmehl aufgrund ihrer unterschiedlichen Zusammensetzungen und Verarbeitungen unterschiedlich auswirken.

Normales Weizenmehl hat einen höheren glykämischen Index (GI) als Hartweizenmehl. Lebensmittel mit einem höheren GI führen zu einem schnelleren Anstieg des Blutzuckerspiegels nach dem Verzehr, was wiederum zu einer erhöhten Insulinfreisetzung führen kann. Dies liegt daran, dass das normale Weizenmehl weniger Ballaststoffe und einen höheren Anteil an stärkehaltigen Kohlenhydraten enthält, die schnell verdaut werden und den Blutzuckerspiegel rasch ansteigen lassen können.

Hartweizenmehl hingegen hat in der Regel einen niedrigeren glykämischen Index, da es mehr Ballaststoffe und eine komplexere Struktur aufweist, die langsamer verdaut werden und zu einem stabileren Anstieg des Blutzuckerspiegels führen können. Dies kann zu einer weniger abrupten Insulinfreisetzung führen.

Dennoch hängt die Insulinreaktion auch von anderen Faktoren ab, wie zum Beispiel den anderen Zutaten in einem Gericht und der Art der Zubereitung. Es ist wichtig zu beachten, dass die Insulinantwort von Person zu Person variieren kann und von verschiedenen individuellen Faktoren wie Stoffwechselgesundheit, Insulinempfindlichkeit und körperlicher Aktivität beeinflusst wird.

Die Beta-Oxidation ist ein wichtiger biochemischer Prozess, der im Rahmen des Fettabbaus stattfindet. Sie findet in den Mitochondrien der Zellen statt, den sogenannten Kraftwerken der Zelle, die für die Energieproduktion verantwortlich sind.

Bei der Beta-Oxidation werden Fettsäuren, die aus Fettspeichern im Körper stammen oder aus der Nahrung aufgenommen werden, in kleinere Moleküle, sogenannte Acetyl-CoA-Moleküle, abgebaut. Dieser Prozess erfolgt in mehreren Schritten, bei denen jeweils zwei Kohlenstoffatome von der Fettsäure abgespalten und in Form von Acetyl-CoA freigesetzt werden. Diese Acetyl-CoA-Moleküle werden dann in den Citratzyklus eingespeist, wo sie weiter abgebaut werden, um ATP, die universelle Energiequelle der Zelle, zu produzieren.

Die Beta-Oxidation ist ein Schlüsselmechanismus für die Energiegewinnung aus Fettreserven und spielt eine wichtige Rolle beim Fettabbau. Sie ist besonders wichtig während Perioden des Energiemangels, wie zum Beispiel während des Fastens oder während intensiver körperlicher Aktivität, wenn die Glykogenspeicher erschöpft sind und der Körper auf Fett als primäre Energiequelle umschaltet.

Das Verhältnis von GIP (glucose-dependent insulinotropic peptide) zu GLP-1 (glucagon-like peptide 1) bezieht sich auf die Konzentrationen dieser beiden Hormone im Körper in Bezug aufeinander. Beide Hormone spielen eine wichtige Rolle im Stoffwechsel, insbesondere bei der Regulation des Blutzuckerspiegels und der Insulinfreisetzung nach einer Mahlzeit.

GIP wird von den Zellen im Zwölffingerdarm und oberen Dunndarm freigesetzt, hauptsächlich als Reaktion auf die Aufnahme von Kohlenhydraten und Fetten. Es stimuliert die Insulinsekretion durch die Bauchspeicheldrüse, insbesondere nach einer Mahlzeit. GIP fördert auch die Fettspeicherung im Körper.

GLP-1 wird von Zellen im unteren Dünndarn freigesetzt, aber hauptsächlich als Reaktion auf die Aufnahme von längerkettigen Zuckern und Kohlenhydraten sowie Ballaststoffen. GLP-1 stimuliert ebenfalls die Insulinsekretion, jedoch deutlich sanfter und ohne überschießende Reaktion, Es hemmt die Freisetzung von Glukagon, einem Hormon, das die Glukoseproduktion der Leber stimuliert. GLP-1 verlangsamt auch die Magenentleerung und fördert das Sättigungsgefühl.

Das Verhältnis von GIP zu GLP-1 kann je nach individuellen Faktoren wie der Art der verzehrten Nahrungsmittel, dem Stoffwechselzustand und anderen physiologischen Bedingungen variieren. Ein ausgewogenes Verhältnis dieser beiden Hormone ist wichtig für eine angemessene Regulation des Blutzuckerspiegels und des Stoffwechsels.

Glukagon ist ein Hormon, das in den Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse produziert wird. Es hat gegensätzliche Wirkungen zu Insulin und spielt eine wichtige Rolle bei der Regulation des Blutzuckerspiegels.

Wenn der Blutzuckerspiegel im Körper zu niedrig ist, beispielsweise während des Fastens oder nach intensiver körperlicher Aktivität, setzt die Bauchspeicheldrüse Glukagon frei. Glukagon fördert dann die Freisetzung von Glukose aus Energiespeichern wie der Leber, indem es die Glykogenolyse (den Abbau von Glykogen zu Glukose) und die Glukoneogenese (die Neubildung von Glukose aus Nicht-Kohlenhydrat-Substraten wie Aminosäuren und Glycerin) stimuliert. Dadurch steigt der Blutzuckerspiegel wieder an, um den Energiebedarf des Körpers zu decken.

Glukagon hat auch andere Wirkungen im Körper, wie zum Beispiel die Stimulierung der Lipolyse (Abbau von Fettspeichern zu freien Fettsäuren) und die Förderung der Ketogenese (Bildung von Ketonkörpern aus Fettsäuren).

Insgesamt spielt Glukagon eine entscheidende Rolle bei der Aufrechterhaltung des Blutzuckerspiegels im normalen Bereich und hilft dem Körper, Energie auch in Zeiten des Nahrungsmangels zu mobilisieren.

Insulin ist ein lebenswichtiges Hormon, das vom Körper produziert wird, um den Blutzuckerspiegel zu regulieren. Es ermöglicht es den Zellen, Glukose aus dem Blut aufzunehmen und sie als Energiequelle zu nutzen oder für spätere Verwendung zu speichern. Wird Insulin injizierst (zum Beispiel bei Diabetes Typ 1 oder fortgeschrittenem Typ 2), um den Blutzuckerspiegel zu kontrollieren, kann dies mehrere Auswirkungen auf den Körper haben, die zu Gewichtszunahme führen können:

  1. Hypoglykämie-Prävention: Insulin senkt den Blutzuckerspiegel. Wird zu viel Insulin injiziert oder im Verhältnis zur Glukoseaufnahme zu viel Insulin im Körper ist, kann dies zu niedrigen Blutzuckerspiegeln führen (Hypoglykämie). Um dies zu vermeiden, kann der Körper Hunger auslösen, um mehr Glukose aufzunehmen, was zu übermäßigem Essen und Gewichtszunahme führen kann.

  2. Fettstoffwechsel: Insulin ist auch ein Anabolikum, das heißt, es fördert den Aufbau von Gewebe, einschließlich Fettgewebe. Wenn Insulin im Blut vorhanden ist, kann es die Aufnahme von Fettsäuren in die Fettzellen erhöhen und gleichzeitig die Freisetzung von Fettsäuren aus den Fettzellen hemmen, was zu einer Zunahme der Fettmasse führen kann.

  3. Appetitsteigerung: Insulin kann auch das Hunger- und Sättigungsgefühl beeinflussen. Es gibt Hinweise darauf, dass ein hoher Insulinspiegel den Appetit steigern und das Sättigungsgefühl verringern kann, was zu übermäßigem Essen und Gewichtszunahme führen kann.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Gewichtszunahme nicht zwangsläufig auf das Insulin selbst zurückzuführen ist, sondern auf die Folgen eines unzureichend kontrollierten Blutzuckerspiegels oder eines ungünstigen Hormonhaushalts, der durch die Insulintherapie verursacht wird. Eine sorgfältige Anpassung der Insulindosis, eine gesunde Ernährung und regelmäßige Bewegung können helfen, das Gewicht zu kontrollieren. Es ist auch ratsam, mit einem Arzt oder einem Ernährungsberater zusammenzuarbeiten, um individuelle Bedürfnisse und Behandlungsoptionen zu besprechen.

Isomaltulose wird aus Zucker gewonnen und ist auch als Palatinose bekannt ist. Im Vergleich zu anderen Zuckerarten wie Saccharose (Haushaltszucker) hat Isomaltulose einige spezifische Vorteile für den Stoffwechsel:

Niedriger glykämischer Index (GI): Isomaltulose hat einen niedrigeren glykämischen Index als Saccharose. Das bedeutet, dass es den Blutzuckerspiegel langsamer ansteigen lässt und zu einem stabileren Insulinspiegel führt. Dadurch wird die Insulinsensitivität verbessert und das Risiko für Insulinresistenz und Typ-2-Diabetes verringert.

Langsamere Energiefreisetzung: Aufgrund seines langsameren Abbaus im Körper wird Isomaltulose kontinuierlich in Form von Glukose freigesetzt. Dies führt zu einer gleichmäßigen und langanhaltenden Energieversorgung im Vergleich zu anderen Zuckerarten, die zu schnellen Blutzuckerspitzen und anschließenden Abfällen führen können.

Förderung der Fettverbrennung: Studien haben gezeigt, dass Isomaltulose die Fettverbrennung im Vergleich zu anderen Kohlenhydratquellen wie Saccharose und Glukose erhöhen kann. Dies kann dazu beitragen, den Körper bei der Nutzung von Fett als Energiequelle zu unterstützen und die Gewichtskontrolle zu verbessern.

Zahngesundheit: Isomaltulose ist nicht kariogen, das heißt, es trägt nicht zur Bildung von Karies bei. Im Gegensatz zu anderen Zuckern wird Isomaltulose von den Bakterien im Mund nur langsam abgebaut, was zu weniger Säurebildung und einer geringeren Schädigung des Zahnschmelzes führt.

Verbesserung der Ausdauerleistung: Aufgrund seiner gleichmäßigen Energiebereitstellung kann Isomaltulose dazu beitragen, die Ausdauerleistung während längerer körperlicher Aktivitäten zu verbessern, indem es eine konstante Energiequelle bereitstellt, ohne den Blutzuckerspiegel stark zu beeinflussen.

Insgesamt kann Isomaltulose eine nützliche Alternative zu herkömmlichen Zuckern sein, insbesondere für Menschen, die ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren möchten oder von einer gleichmäßigen Energieversorgung profitieren könnten.

Fruktose und Glukose sind beide Zuckerarten, aber ihr Stoffwechsel im Körper verläuft unterschiedlich:

Aufnahme im Darm: Glukose wird schnell und effizient im Dünndarm aufgenommen, hauptsächlich über spezialisierte Transportproteine wie den Glukosetransporter 1 (GLUT1) und GLUT2. Fruktose hingegen wird hauptsächlich über GLUT5 und in geringerem Maße über GLUT2 aufgenommen. Die Aufnahme von Fruktose ist langsamer und weniger effizient als die von Glukose.

Verstoffwechselung in der Leber: Glukose gelangt nach der Aufnahme im Darm direkt in den Blutkreislauf und wird von den meisten Körperzellen genutzt, um Energie zu produzieren oder in Form von Glykogen in Leber- und Muskelzellen gespeichert zu werden. Fruktose hingegen wird größtenteils von der Leber metabolisiert. Ein Teil der Fruktose wird zu Glukose umgewandelt und kann dann ähnlich wie Glukose verwendet oder gespeichert werden. Ein anderer Teil der Fruktose wird zu Fettsäuren umgewandelt und kann zur Fettspeicherung führen.

Insulinunabhängigkeit: Die Verstoffwechselung von Glukose erfordert die Beteiligung von Insulin, einem Hormon, das den Glukosespiegel im Blut reguliert und die Aufnahme von Glukose in die Zellen fördert. Fruktose hingegen wird unabhängig von Insulin metabolisiert. Dies bedeutet, dass der Verzehr von fruktosehaltigen Lebensmitteln den Blutzuckerspiegel nicht so stark beeinflusst wie der Verzehr von glukosehaltigen Lebensmitteln.

Effekt auf den Appetit und das Sättigungsgefühl: Untersuchungen haben gezeigt, dass Fruktose weniger stark das Sättigungsgefühl beeinflusst als Glukose. Dies kann dazu führen, dass fruktosehaltige Lebensmittel weniger sättigend sind und dazu neigen, zu einem höheren Kalorienverbrauch zu führen.

Insgesamt zeigt sich, dass Glukose und Fruktose unterschiedlich im Körper verstoffwechselt werden und verschiedene Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben können. Es ist wichtig, den Konsum von fruktosehaltigen Lebensmitteln im Rahmen einer ausgewogenen Ernährung zu beachten und sicherzustellen, dass sie nicht zu einem übermäßigen Kalorienverbrauch führen.

Ja, einige Studien deuten darauf hin, dass Süßstoffe, insbesondere solche, die den Geschmackssinn auf eine ähnliche Weise wie Zucker aktivieren, die Ausschüttung von Insulin stimulieren können. Diese Insulinantwort kann jedoch geringer sein als die Reaktion auf den Verzehr von echtem Zucker.

Ein möglicher Mechanismus dafür ist, dass Süßstoffe die Geschmacksrezeptoren im Mund aktivieren, was Signale an das Gehirn sendet und den Körper auf die Aufnahme von Zucker vorbereitet. Dies kann dazu führen, dass die Bauchspeicheldrüse Insulin freisetzt, um den erwarteten Anstieg des Blutzuckerspiegels zu bewältigen, obwohl kein wirklicher Zucker konsumiert wurde.

Es ist wichtig anzumerken, dass die Insulinantwort auf Süßstoffe variieren kann und nicht so stark sein muss wie die Reaktion auf Zucker. Darüber hinaus können verschiedene Süßstoffe unterschiedliche Auswirkungen auf die Insulinsekretion haben.

Die Auswirkungen von Süßstoffen auf Darmbakterien, auch bekannt als Darmmikrobiota oder Darmflora, sind Gegenstand intensiver Forschung. Hier sind einige potenzielle Einflüsse von Süßstoffen auf die Darmbakterien:

Veränderungen in der Darmmikrobiota-Zusammensetzung: Einige Studien deuten darauf hin, dass der Konsum von Süßstoffen Veränderungen in der Zusammensetzung der Darmmikrobiota verursachen kann. Dies kann sich auf die Vielfalt und das Gleichgewicht der verschiedenen Bakterienarten im Darm auswirken.

Förderung bestimmter Bakterienarten: Einige Süßstoffe könnten das Wachstum bestimmter Bakterienarten im Darm fördern, während sie das Wachstum anderer hemmen könnten. Diese Veränderungen könnten sich auf die Stoffwechselaktivität der Darmbakterien auswirken und möglicherweise Auswirkungen auf die Gesundheit haben.

Auswirkungen auf den Stoffwechsel: Die Veränderungen in der Darmmikrobiota durch den Konsum von Süßstoffen könnten Auswirkungen auf den Stoffwechsel haben, einschließlich der Regulation von Appetit, Glukosestoffwechsel und Energieaufnahme aus der Nahrung.

Entzündungsreaktionen: Einige Studien legen nahe, dass Veränderungen in der Darmmikrobiota durch den Konsum von Süßstoffen Entzündungsreaktionen im Darmtrakt auslösen könnten. Diese Entzündungsreaktionen könnten mit verschiedenen gastrointestinalen Erkrankungen in Verbindung gebracht werden.

Es ist wichtig zu beachten, dass die Forschung zu diesem Thema noch im Gange ist und viele Fragen noch nicht vollständig beantwortet sind. Die Auswirkungen von Süßstoffen auf die Darmmikrobiota können von Person zu Person variieren und hängen von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich der Art des Süßstoffs, der individuellen Stoffwechselgesundheit und der allgemeinen Ernährung. Weitere Forschung ist erforderlich, um die genauen Mechanismen und Auswirkungen zu verstehen.

Die Bewertung von Süßstoffen hängt von verschiedenen Faktoren ab, einschließlich ihrer Auswirkungen auf den Blutzuckerspiegel, den Geschmack, die Sicherheit und mögliche gesundheitliche Vorteile. Stevia ist eine natürliche Süßstoffquelle, die aus den Blättern der Stevia-Pflanze gewonnen wird und als kalorienfrei gilt. Hier sind einige Gründe, warum einige Menschen Stevia als eine bessere Wahl gegenüber anderen Süßstoffen betrachten:

Kalorienfrei und niedriger glykämischer Index: Stevia enthält keine Kalorien und hat einen sehr niedrigen glykämischen Index, was bedeutet, dass es den Blutzuckerspiegel im Vergleich zu Zucker weniger stark beeinflusst. Dies macht Stevia besonders für Menschen mit Diabetes oder zur Gewichtskontrolle attraktiv.

Natürliche Herkunft: Stevia wird aus einer Pflanze gewonnen und gilt daher als natürliche Alternative zu künstlichen Süßstoffen wie Aspartam oder Saccharin. Einige Menschen bevorzugen natürliche Süßstoffe aus Pflanzenquellen.

Studien zur gesundheitlichen Sicherheit: Stevia wurde umfassend auf seine Sicherheit untersucht, und viele Studien deuten darauf hin, dass es keine negativen Auswirkungen auf die Gesundheit hat, wenn es in angemessenen Mengen konsumiert wird. Einige Studien haben sogar potenzielle gesundheitliche Vorteile von Stevia vorgeschlagen, wie z. B. eine mögliche positive Wirkung auf den Blutdruck und die Blutzuckerkontrolle.

Verfügbarkeit in verschiedenen Formen: Stevia ist in verschiedenen Formen erhältlich, darunter pulverisiertes Stevia, flüssiges Stevia und Stevia-Tropfen, was es vielseitig in der Anwendung macht.

Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass einige Menschen den Geschmack von Stevia als bitter oder mit einem Nachgeschmack empfinden können. Außerdem können individuelle Präferenzen, gesundheitliche Bedürfnisse und die Verfügbarkeit von Produkten in verschiedenen Regionen die Wahl des Süßstoffs beeinflussen. Es ist immer ratsam, verschiedene Süßstoffe auszuprobieren und individuell zu entscheiden, welcher am besten zu den eigenen Bedürfnissen passt.

Die Frage nach der potenziellen krebserregenden Wirkung von Süßstoffen ist Gegenstand intensiver wissenschaftlicher Untersuchungen und Diskussionen. Hier sind einige Erkenntnisse:

Aspartam: Aspartam ist ein weit verbreiteter Süßstoff, der in vielen Diät- und Light-Produkten verwendet wird. Es gab Bedenken hinsichtlich seiner Sicherheit und potenziellen krebserregenden Wirkung, die jedoch von vielen wissenschaftlichen Studien widerlegt wurden. Die meisten Gesundheitsbehörden, einschließlich der US-amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) und der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA), betrachten Aspartam als sicher, wenn es in den empfohlenen Mengen konsumiert wird.

Saccharin: Saccharin ist ein weiterer künstlicher Süßstoff, der in vielen Produkten als Ersatz für Zucker verwendet wird. Frühere Studien an Ratten deuteten darauf hin, dass Saccharin möglicherweise krebserregend sein könnte, aber neuere Studien haben gezeigt, dass die Ergebnisse dieser Tierstudien nicht auf den Menschen übertragbar sind. Die meisten Gesundheitsbehörden betrachten Saccharin als sicher für den menschlichen Verzehr.

Zusammenfassung: Die meisten Süßstoffe, die heute auf dem Markt erhältlich sind, wurden umfassend auf ihre Sicherheit untersucht, und es gibt keine überzeugenden Beweise dafür, dass sie krebserregend sind, wenn sie in den empfohlenen Mengen konsumiert werden. Es ist wichtig zu beachten, dass die Aufnahme von Süßstoffen in Maßen erfolgen sollte und dass der Konsum von Lebensmitteln insgesamt ausgewogen sein sollte.

Wie bei allen Lebensmitteln sollten Verbraucher die Sicherheitshinweise und empfohlenen Verzehrsmengen beachten, die von den jeweiligen Gesundheitsbehörden und Organisationen herausgegeben werden. Bei Bedenken oder Fragen zur Sicherheit von Süßstoffen ist es ratsam, mit einem Arzt oder Ernährungsberater zu sprechen.

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