Abnehmen bei Lebererkrankungen

Die Leber ist das zentrale Stoffwechselorgan unseres Körpers. In irgendeiner Form ist sie an allen Prozessen der Eiweiß-, Fett- und Kohlenhydratverdauung beteiligt. Darüber hinaus läuft ein Großteil der Entgiftungsprozesse ebenfalls über die Leber. Dabei wird sie von den Nieren aber auch der Haut und den Schleimhäuten unterstützt. Diese Fülle an Aufgaben stellt die Leber tagtäglich vor neue Belastungen, welche auch deutliche Spuren hinterlassen können.

Die häufigste krankhafte Veränderung der Leber ist sicher die Fettleber (steatosis hepatis). Als Ursachen sind dabei übermäßiger Alkoholkonsum ebenso zu nennen wie ein zu viel an Kohlenhydraten und besonders Zucker. Weitgehend unbekannt ist die Tatsache, dass auch Fruchtzucker, der immer als harmlos, da natürlich eingestuft wird, ebenso schädlich wie Alkohol auf die Leber wirken kann.

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Dickmacher Fruchtzucker

Fruchtzucker (Fruktose) ist nicht nur in Obst, sondern auch im ganz normalen Zucker in großer Menge enthalten. Dieser hat einen ausgesprochen süßen Geschmack und eigentlich den Vorteil eines eher geringeren glykämischen Index. Das bedeutet, dass er relativ langsam verarbeitet wird. Dies geschieht aber in der Leber genau über jene Stoffwechselwege, über die auch der Alkohol abgebaut wird. Das kann zum Paradoxon einer alkoholischen Fettleber führen ohne jeglichen Alkoholkonsum. Leider ist der Fruchtzucker auch in sehr großer Menge im sog. High Fructose Corn Sirup enthalten. Dabei handelt es sich um einen Maissirup, der von der Industrie gerne als billiges Süßungsmittel eingesetzt wird. Gerade Junk Food Produkte sind voll von diesem süßen Gift. Die Folgen dieser Vergiftungspandemie können wir täglich vor allem bei jungen Menschen sehen. [1]

Oft ist es von der Fettleber zur Schrumpfleber (Leberzirrhose) nur ein sehr kleiner Schritt. Schon eine Entzündung kann ausreichen und das in der ersten Phase vergrößerte Organ schrumpf auf den Bruchteil seiner ursprünglichen Größe zusammen. Dies ist eine äußerst bedrohliche und lebensgefährliche Situation. Lassen Sie es also gar nicht dazu kommen. Mit der richtigen Ernährung und einem vernünftigen Umgang mit Alkohol ist da gar nicht so schwer.

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Abnehmen bei Lebererkrankungen mit dem SALOMED-Test
Abb.: Erlaubt ist grundsätzlich alles, allein die Dosis und die Qualität sind entscheidend!

Damit uns nichts über die Leber läuft!

Wenn wir an dieser Stelle über den Alkohol berichten, dann sollte ein wichtiges Thema nicht unerwähnt bleiben, die Qualität. Natürlich hat jedes Gramm Alkohol die gleiche schädliche Wirkung auf den Körper, doch kann diese durch minder Qualität oder falsche Kombinationen noch deutlich verschlimmert werden. Im folgenden geben wir dazu 2 Beispiele:

1. Energy Drinks mit Wodka

Wodka allein enthält bereits eine relativ hohe Konzentration an Alkohol. Nach dem Genuss muß dieser in der Leber verarbeitet werden. Das dazu von der Leber eingesetzte Enzym heißt übrigens Alkoholdehydrogenase. Genau dieses Enzym wird aber auch zum Abbau der Fruktose, die z.B. in Energy Drinks in großer Menge enthalten ist, eingesetzt. Das führt somit zu einer doppelten Belastung der Leber. Dazu kommt noch die Tatsache, dass stark gesüßte alkoholische Getränke als gar nicht so stark empfunden werden und dann in viel zu großen Mengen konsumiert werden.

Die ehemals ausgesprochene Empfehlung, Fruktose zum besseren Alkoholabbau zu verwenden, ist aus ernährungsphysiologischer Sicht ebenso absurd, wie ein brennendes Benzinlager mit Benzin löschen zu wollen. Bitte lassen Sie davon unbedingt die Finger weg.

2. Nicht jeder Wein ist gleich

Wenn Sie glauben, dass Sie beim zweifelhaften Genuss vieler Weine ein rein natürliches Produkt zu sich nehmen, dann liegen Sie falsch. Da der Weingeschmack immer mehr Modetrends unterliegt, fühlen sich viele Produzenten verpflichtet, dem auch nachzukommen. Das läuft keinesfalls ohne Einsatz von Chemie ab. Auch wenn die dazu verwendeten Substanzen für sich alleine noch als unbedenklich eingestuft werden können, so müssen sie in den meisten Fällen wieder über die Leber abgebaut werden. Letztlich haben wir es genau mit dem Effekt zu tun, den wir gerade unter Punkt 1. beschrieben haben. Bei der Auswahl Ihres Weines sollten Sie sich also weniger von den aktuellen Modetrends, sondern vielmehr von Qualität und Natürlichkeit leiten lassen. Es gibt gerade bei der Produktion von Wen enorme Unterschiede. Wie die Abbildung unten zeigt, dürfen für konventionell hergestellte Weine weit mehr Zusatz- und Hilfsstoffe verwendet werden als das für Bio- oder gar Demeter-Weine der Fall ist. Mit Abstand am wenigsten wird den sog. Naturweinen zugesetzt. Und nur so viel: gleiches gilt auch für das Bier! [2]

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Abb.: Was darf in einem Wein neben den Weintrauben noch alles enthalten sein?

Hier erfahren Sie mehr und sehr interessante Details über die Anwendungen für den SALOMED-Test:

Quellen