Abnehmen bei Lebererkrankungen

Gesundes und medizinisch überwachtes Abnehmen ist eine der wichtigsten Maßnahmen, wenn die Leber durch eine zu üppige oder auch falsche Ernährung bereites Fett angesetzt hat. Dieser Zustand wird als Fettleber oder medizinisch auch Steatosis hepatis bezeichnet. Ist die Diagnose einmal gestellt, brauchen wir nicht zu verzweifeln, denn die Fettleber kann sich durch die geeignete Ernährungsumstellung völlig zurückbilden.

Mögen die kulinarischen Verlockungen auch noch so groß sein …

… bei einer Fettleber hilft nur noch die konsequente Ernährungsumstellung.

Natürlich kann eine unbehandelte Fettleber sehr gefährlich werden. Sollte sich das verfettete Organ nämlich aus irgendeinem Grund entzünden, so kann diese auf den bindegewebigen Halteapparat der Leber übergreifen und zu einer Schrumpfung der sog. Leberzirrhose führen.

Lassen Sie es also auf keinen Fall so weit kommen und beugen am besten rechtzeitig vor. Erst recht dann, wenn die Diagnose der Fettleber gestellt ist, ist es höchste Zeit, gezielt dagegen vorzugehen.

Abnehmen und nichts läuft Ihnen mehr über die Leber!

  • Die wahrscheinlich bekannteste Ursache für die Fettleber ist der Alkohol. Doch wenn wir mit diesem Genussmittel richtig umgehen, besteht kein Grund, die Leber zu schädigen. Zum einen spielt natürlich die Menge des Alkoholkonsums die entscheidende Rolle. An dieser Stelle soll aber keine Empfehlung abgegeben werden, wieviel Alkohol noch unbedenklich ist. Zum anderen dürfen wir auch nie die Qualität der Produkte vernachlässigen. Je hochwertiger Alkohol produziert wird, desto weniger Zusatzstoffe enthält auch das Produkt. Der Mindeststandard sollte hier das Biogütesiegel sein. Entsprechend einer Untersuchung des Institut français de la vigne et du vin dürfen für die Herstellung konventioneller Weine etwa 60 verschiedenste Zusatzstoffe – darunter viele Chemikalien – verwendet werden. Die meisten davon müssen neben dem zugeführten Alkohol in unserer Leber verstoffwechselt werden. Dass diese Form des Cocktail auf die Dauer zu Schäden führen kann, sollte einleuchten.
  • Eine weitere Ursache für die Fettleber ist auch der Konsum von fetten Nahrungsmitteln. Hier sind besonders tierische Fette zu nennen. Doch besteht auch beim Konsum von Fetten ein ähnlich Zusammenhang mit der Qualität wie z.B. beim Wein. Wird ein Tier natürlich und artgerecht gezüchtet bzw. gemästet, so kann sich auch das Fettgewebe wesentlich hochwertiger entwicklen. Damit kann es in unserem Stoffwechsel auch viel einfacher und vor allem rückstandsfreier verarbeitet werden.
  • Dass auch Zucker und Kohlenhydrate zu Lebererkrankungen führen können, ist gar nicht allgemein bekannt. Doch so wie diese Nahrungsmittel sich in Form von Bauch- oder Hüftfett äußerlich sichtbar ansetzen können, können sie auch zu einer Verfettung der Leberzellen führen. Fast Food und neuerdings auch Conveniance Food (Fertiggerichte aller Art) enthalten meist hohe Mengen an versteckten Zuckern und Kohlenhydraten sowie endlos viele Konservierungsmittel, Geschmacks- und Zusatzstoffe. Alles muss über unsere Leber verstoffwechselt werden.
  • Als weiteren Feind unserer Leber wollen wir Ihnen noch den Fruchtzucker vorstellen. Das wird Sie jetzt wahrscheinlich ziemlich überraschen. Fruchtzucker (auch Fruktose genannt) kann nicht über den normalen Zuckerstoffwechsel via Insulin verarbeitet werden, sondern ausschließlich über die Leber. Dabei werden ähnlich Wege wie beim Abbau von Alkohol genutzt. Achten Sie also beim Einkauf darauf, dass Sie keine Produkte kaufen, in denen schon auf der Inhaltsangabe Fruktose überwiegt. Fruktose sollte im Zucker immer in gleicher Menge wie Glukose enthalten sein. Übrigens kann sogar übermäßiger Obstkonsum zur Fettleber führen.

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